Karawahn, Kain
Kain Karawahn, *1959, Salzgitter, 3 Kinder, lebt in Berlin und Blossin, beschäftigt sich seit 1983 in Theorie und Praxis mit der Beziehung Mensch und Feuer in bildender und darstellender Kunst, Pädagogik und Philosophie.
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Abstract: Ein Bild-Hauer nutzt seine handwerklichen und ästhetischen Fähigkeiten, um aus dem Rohmaterial 'Videokamera' etwas Neues, Schönes, Sinnbildhaftes und Funktionales zu formen. URI: http://hdl.handle.net/10858/7076 Files in this item: 3
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Abstract: Der kleinste, natür-licht-e Dauerbrenner, die entzündete Kerze, inkarniert als Kommissar Kerze alias Inspector Candle. Dieser ist dann in ihm eigenen, öffentlichen Lustrationsritual unterwegs in tages- und kunstbeleuchteter Urbanität (newberlinyork), um in apotropäischer Mission sympathetisches Licht nicht nur ins Dunkel zu bringen. Eine Maxime ursprünglich heidnischer Verbrechensprophylaxe lautete: "Dämonen werden nicht hinausgebrannt oder hinausgeräuchert, sondern hinausgeleuchtet." Eine Lichtgestalt klärt einfach nur auf: wer hat Angst vor dem Kerzenmann? URI: http://hdl.handle.net/10858/7046 Files in this item: 2
KommissarKerze.html (546bytes) -
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Abstract: 1 Dirigent, 9 Schauspieler und 132 Kerzen (deutscher Rekord bezüglich der Anzahl gleichzeitig brennender Kerzen auf der Bühne eines öffentlich-rechtlichen Theaters) zünfonieren im Theater Baden-Baden; u.a. thermographisch aufgezeichnet und kerzenvideotechnisch hochgebrannt. Die live inszenierte Zünfonie bildet die Grundlage für das beabsichtigte Video zum Thema Kerze. Nichtmusiker sollten auf kerzenspezifischen Instrumenten Bilder und Töne erzeugen, dirigiert natürlich. Da Videokameras mit der Wiedergabe mit nur von brennenden Kerzen beleuchteten Sub- und Objekten so ihre Probleme haben, somit bei größeren Bildausschnitten bzw. Theaterbühnentotalen nur noch Leuchtpunkte vom Geschehen wiedergeben werden, kamen auch thermographische Kameras zum Einsatz. Thermographie ermöglichte, dass die unterschiedlichen Wärmestrahlungen der brennenden Kerzen, der Personen, sowie aller anderen Gegenstände in Falschfarben umgerechnet und somit auf dem Monitor erkennbar wurden (rot=heiß, blau=kalt). Die Videopostproduktion ermöglichte das Hochbrennen der Konzertaufnahmen in kerzenspezifischen Philosophien. (u.a. schrieb M. Faraday 1860 in seiner >Naturgeschichte einer Kerze<: "Alle im Weltall wirkenden Gesetze treten darin zu Tage oder kommen dabei wenigstens in Betracht, und schwerlich möchte sich ein bequemes Thor zum Eingang in das Studium der Natur finden lassen." G.C. Lichtenberg sagte, dass der Mensch so sehr der Gesellschaft bedarf, dass er sich beim Träumen in der Einsamkeit vor einer brennenden Kerze weniger allein fühlt. Und G. Bachelard schrieb in seinem Werk >Die Flamme einer Kerze<: Ich brauche die Träumereien der anderen, um mich an meiner Arbeit bei den kleinen Lichtern zu erinnern, um mich zu erinnern, dass auch ich ein Kerzenträumer gewesen bin." URI: http://hdl.handle.net/10858/7045 Files in this item: 3
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Abstract: 1 dirigierender und gitarrenspielender Baden-Baden-Meister, die Feuerwehrkapelle aus Sinzheim und Otto Kraftstoff aus Berlin feuriofonieren vor dem Theater Baden-Baden; u.a. thermographisch aufgezeichnet und feuervideotechnisch hochgebrannt. URI: http://hdl.handle.net/10858/7044 Files in this item: 3
FeurioFonie.html (526bytes)Foto_FeurioFonie.JPG (270.0Kb) -
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Abstract: Es handelt sich um den zweiten Teil einer Triologie über Inneres Feuer, an der ich zusammen mit Blixa Bargeld arbeite. Blixa Bargeld ist hierbei für die akustische Umsetzung verantwortlich. Im ersten Teil "Wundbrand" (1991) dominierte die Flammenfarbe Rot. Im zweiten Teil dominiert die Flammenfarbe Blau. Die blaue Flamme, ein Kennzeichen für schadstoffarme Verbrennung, ist in der Regel sehr klein. Wird sie größer, färbt sie sich aufgrund chemischer Reaktionen gelb. Ein Arbeiten mit blauem Feuer in den Dimensionen, wie ich sie für dieses Video benötigte, ist real unmöglich. Auch die meinen Feuerbetrachtungen nach größte Annäherung an das, was Inneres Feuer sein könnte, gelingt mir z.Zt. nur über das Medium Video. Die Entstehung dieser Videoarbeit wurde u.a. auch von Gaston Bachelard's und Yves Klein's Arbeiten über/mit Feuer inspiriert. Yves Klein: "Ich glaube, dass sowohl im Herzen der Leere als auch Im Herzen des Menschen ein Feuer brennt." Gaston Bachelard: "Zuerst ist das Nichts, dann ein tiefes Nichts und schließlich eine blaue Tiefe." URI: http://hdl.handle.net/10858/7043 Files in this item: 3
Foto_WiedasBadenimNichts.JPG (274.0Kb)WiedasBadenimNichts.html (545bytes)