Eine minimalistische Animation, die in so natürlicher wie technischer, in so ruhiger wie rauschhafter und in so konzeptioneller wie verspielter Weise bipolare Spannungsverhältnisse durch Klang und Bewegung vereint. Im Wesentlichen basiert die gesamte Animation auf einem einzigen Bewegungsmuster, das durch minimale Veränderungen variiert wird. Sowohl die Bewegungen als auch der Klang werden dabei durch reine Sinuswellen gesteuert.
Experimentelles Musikvideo, bei dem mit Licht und Reflexionen gespielt wird. Es entsteht ein Gleichnis zwischen technischer und natürlicher Schönheit. Die perfekten Kugeln mit ihren klaren Spiegelungen stehen für das Natürliche. Diese Kugeln werden auf drei unterschiedliche Arten zerstört, welche die klassische Industrie, moderne Medizin und Nanotechnologie repräsentieren.
Jennifer Ross möchte die Grenzen der Freiheit und Einschränkung erkunden, indem sie die Nähte auftrennt, die unser Leben zusammenhalten. Durch die Veränderung gefundenen Materials verwebt sie Erzählungen und Sequenzen miteinander, um die Entstehung des Selbst zu erkunden. Sie nutzt das Umcodieren von found-footage, um den Glauben an ein wahres inneres Selbst in Frage zu stellen – ob es existiert oder nicht.